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Niederlage in den Schlussminuten

Spielbericht: Eintracht Frankfurt - KSC 2:1 (0:0)


Von David Ruf und Matthias Hahn
Trotz einer späten 1:0-Führung durch Maik Franz unterlag der KSC am Mittwochabend im Nachholspiel bei Eintracht Frankfurt aufgrund von Nachlässigkeiten in der Hintermannschaft am Ende mit 1:2.

Bei den Karlsruhern war kurz vor Spielbeginn zunächst aufatmen angesagt. Nachdem Maik Franz in den letzten Tagen mit einer Verletzung an der Ferse zu kämpfen hatte, konnte der Kapitän der Blau-Weißen nach dem Warmmachen grünes Licht geben und von Beginn an spielen. Ansonsten vertraute Cheftrainer Edmund Becker der Elf aus dem Bayern-Spiel und konnte damit zum ersten Mal in dieser Saison in zwei aufeinander folgenden Spielen die gleiche Startformation aufbieten.

47.500 Zuschauer sahen in der Frankfurter Commerzbank Arena eine an Torchancen und Strafraumszenen ereignisarme erste Hälfte. Vor allem der KSC zeigte sich gerade im Mittelfeld wenig ideenreich. Insbesondere das Zusammenspiel von Mittelfeld und Angriff war geprägt von zahlreichen Fehlpässen, so dass das Spiel nach vorne so gut wie überhaupt nicht stattfand. Die Gastgeber präsentierten nicht besser, kamen aber in der 16. Minute zu einer ersten guten Möglichkeit durch Nikos Liberopoulos, dessen Schuss aus rund 18 Metern das Tor von KSC-Schlussmann Markus Miller jedoch um einen guten Meter verfehlte. Die 3.000 mitgereisten Karlsruher Fans mussten sich dagegen bis zur 39. Minute begnügen, ehe sie den KSC zum ersten Mal im Strafraum der Frankfurter sahen. Zunächst klärten die Frankfurter einen Schuss von Michael Mutzel zum Eckball. Von Massimilian Porcello getreten, erreichte dieser Sebastian Freis, dessen Volleyabnahme jedoch ebenfalls von der Hintermannschaft der Frankfurter abgeblockt werden konnte.

Beide Teams kamen personell unverändert aus der Halbzeitpause zurück, am mäßigen Spiel änderte dies jedoch zunächst nicht viel. In der 66. Minute kam der KSC dann zu einer guten Möglichkeit. Eine schöne Flanke von Porcello landete vor den Füßen des überraschten Freis, der den Ball aber nicht im Tor der Eintracht unterbringen konnte. Im direkten Gegenzug hätten dann die Gastgeber in Führung gehen können. Liberopoulos setzte den Ball zum Aufatmen der Karlsruher, bei denen der zwischenzeitlich eingewechselte Andreas Görlitz nach mehrmonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte, jedoch links am Tor vorbei. In der 81. Minute begünstigte der zuvor eingewechselte Bradley Carnell durch eine gute Eckballhereingabe Maik Franz, der den KSC per Kopf in Front brachte (83.). Anschließend kam es für die Gäste jedoch ganz dick. Keine zwei Minuten nach der Führung konnte Miller einen Freistoß von Markus Steinhöfer nicht festhalten, Benjamin Köhler schoss aus kurzer Distanz zum zwischenzeitlichen Ausgleich ein (84.). Als Tim Sebastian in der Nachspielzeit im eigenen Strafraum kein Befreiuungsschlag gelang, sicherte der eingwechselte Ioannis Amanatidis der Eintracht mt seinem Treffer noch den glücklichen 2:1-Sieg. 

Stenogramm

Eintracht Frankfurt - Karlsruher SC 2:1 (0:0)

Eintracht Frankfurt:
Nikolov - Ochs, Russ, Fink, Spycher - Chris, Inamoto, Köhler, Fenin (76. Steinhöfer), Korkmaz (61. Amanatidis) - Liberopoulos
Trainer: Friedhelm Funkel
Bank: Pröll, Galindo, Mahdavikia, Tsoumou, Caio

Karlsruher SC:
Miller - Celozzi, Sebastian, Franz, Eichner - Mutzel, Porcello, Freis, da Silva (80. Carnell), Iashvili (57. Görlitz) - Kennedy (65. Timm)
Trainer: Edmund Becker
Bank: Kornetzky, Aduobe, Kapllani, Stoll

Tore:
0:1 - Franz (82.)
1:1 - Köhler (84.)
2:1 - Amanatidis (90.)

Gelbe Karten:
Mutzel, Liberopoulos, Fenin, Inamoto

Zuschauer: 47500

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Assistenten: Detlef Scheppe, Christian Fischer, Walter Hofmann
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