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Ernüchterndes Unentschieden

Spielbericht: KSC - Energie Cottbus 0:0 (0:0)


02.05.2009 - von Matthias Hahn
Trotz Überlegenheit und Dominanz kam der KSC am Samstagnachmittag vor heimischer Kulisse im Wildparkstadion gegen Energie Cottbus über ein 0:0-Unentschieden nicht hinaus und verpasste es somit erneut gegen die direkte Konkurrenz dreifach zu punkten.

Erstmals seit dem 10. Spieltag war Kapitän Maik Franz wieder von Beginn an dabei, dafür musste Sebastian Langkamp in der Innenverteidigung weichen. In den ersten Spielminuten passierte relativ wenig, der KSC war zwar von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft, konnte sich aber keine nennenswerten Torraumszenen erarbeiten. Auch auf Seiten der Cottbuser blieben Chancen eher Mangelware. In der 26. Minute wurde es dann aber doch gefährlich vorm Tor des KSC. Der Schuss von Dimitar Rangelov aus 15 Metern landete jedoch direkt in den Armen von KSC-Schlussmann Markus Miller. Der KSC versuchte es immer mal wieder mit Schüssen aus der zweiten Reihe. Die Versuche von Christian Eichner (16.) und Giovanni Federico (28.) bleiben aber insgesamt harmlos. In der 33.Minute zog Antonio da Siva einen Eckball direkt aufs Gehäuse von Cottbus Torwart Gerhard Tremmel, der sichtlich überrascht gerade noch zur Ecke klären konnte. Die beste Gelegenheit in der ersten Hälfte hatte allerdings Godfried Aduobe, mit einem strammen Torschuss aus zwanzig Metern, der nur wenige Zentimeter über die Latte ging. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff kam Joshua Kennedy nach einer Flanke von Stefano Celozzi zu einer guten Möglichkeit; sein Kopfball war aber etwas zu ungenau.

27311 Zuschauer sahen auch in der zweiten Hälfte ein qualitativ schlechtes Bundesligaspiel, welches immer wieder durch kleinere Fouls und Rangeleien bestimmt wurde. Nach 50 Minuten löste der KSC dann allmählich die Handbremse, wurde besser und erspielte sich die ein oder andere gute Möglichkeit. Zunächst hatte Sebastian Freis eine gute Aktion (54.). Kurz darauf hätte Joshua Kennedy das Tor beinahe mit der Hacke erzwungen. In der 58. Minute war es erneut Freis, der im Strafraum aus etwa sieben Metern abzog, jedoch in Tremmel seinen Meister fand.

Eine Schrecksekunde gab es dann in der 59. Minute. Markus Miller verschätzte sich und wäre so beinahe mit einem Eigentor zum tragischen Helden des Spiels geworden. In der 63. Minute lag die Führung dann in der Luft beziehungsweise auf dem Fuß von Federico. Nach einem Querpass von Freis vergab Federico aus zehn Metern die bis dato beste Gelegenheit. Das Anrennen der Hausherren blieb auch im weiteren Spielverlauf erfolglos, so dass es bei einem insgesamt enttäuschenden 0:0-Unentschieden blieb.

Stenogramm

Karlsruher SC - FC Energie Cottbus 0:0 (0:0)

Karlsruher SC:
Miller - Celozzi (46. Görlitz), Drpic, Franz, Eichner - Mutzel (61. Iashvili), Aduobe (81. Stindl), Federico, da Silva - Freis, Kennedy
Trainer: Edmund Becker
Bank: Unger, Kapllani, Engelhardt, Langkamp

FC Energie Cottbus:
Tremmel - Pavicevic, Burca, Cvitanovic, Ziebig - Kukielka, Rost, Angelov, Skela (90. Radeljic), Jula (73. Sörensen) (90. Sörensen) - Rangelov
Trainer: Bojan Prasnikar
Bank: Piplica, Vasiljevic, Rajnoch, Jelic, Atan

Tore:


Gelbe Karten:
Rangelov, Mutzel, Kukielka, da Silva

Zuschauer: 27311

Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)
Assistenten: Dirk Margenberg, Christian Bandurski, Torsten Bauer
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