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Nullnummer gegen Gladbach

Spielbericht: KSC - Borussia M'Gladbach 0:0 (0:0)


05.04.2009 - von Matthias Hahn
Der KSC bleibt auch gegen Borussia Mönchengladbach ohne Torerfolg. Am Sonntagnachmittag kamen die Karlsruher im ausverkauften Wildparkstadion (29380 Zuschauern) nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus.

Chefcoach Edmund Becker ließ seine Elf mit zwei Stürmern auflaufen. Neben Sebastian Freis durfte heute wieder Edmund Kapllani von Beginn an ran. Im Mittelfeld entschied sich Becker für die flache Vier, die im defensiven Bereich durch Godfried Aduobe und Michael Mutzel sowie in der Offensive durch Antonio da Silva und Giovanni Federico komplettiert wurde.

Bei frühlingshaften Temperaturen warf der KSC von Beginn an alles nach vorne, um dem Fluch nicht mehr ins gegnerische Tor zu treffen endlich ein Ende zu bereiten. Dabei taten sich die Gastgeber jedoch äußerst schwer, so dass es in der ersten Hälfte nur wenige klare Chancen gab. Federico versuchte sich zweimal mit Torschüssen von der Strafraumgrenze aus (12., 38.), beide waren jedoch zu schwach geschossen und stellten somit keine größeren Schwierigkeiten für Gladbach-Schlussmann Logan Bailly dar. Auch die Gladbacher, die wesentlich defensiver aufgestellt waren, erarbeiteten sich nur wenige Aktionen. In der 36.Minute hatte der KSC dann enormes Glück; ein Kopfball von Roberto Colautti prallte gegen die Latte; da wäre Markus Miller wohl geschlagen gewesen. Keine 5 Minuten später war Fortuna dann auf Seiten der Borussia: lediglich das Aluminium verhinderte, dass der KSC in Führung gehen konnte. Nach einer Flanke von Andreas Görlitz von der rechten Außenbahn hatte der völlig freistehende Freis mit einer sehenswerten Direktabnahme jedoch Pech, so dass beide Teams mit einem 0:0 in die Halbzeit gingen.

Mit Schwung kam der KSC nach der Pause zurück in die Partie. Doch auch in Hälfte zwei verbesserte sich die Chancenauswertung nicht. So verpassten in der 52. Minute nach einer schönen Hereingabe von Andreas Görlitz gleich beide KSC-Stürmer aus aussichtsreicher Position. Federico machte es bei seinem Schuss kurz darauf nicht besser und zielte das Leder rechts am Tor vorbei. Dennoch spürten die Zuschauer, dass die Karlsruher jetzt am Drücken waren, und das Tor regelrecht erzwingen wollten. Doch eine weitere Chance aus der 70. Minute verdeutlicht, wo es beim KSC derzeit mangelt: am Toreschießen. Christian Eichner hatte sich an der Torlinie mustergültig gegen Oliver Neuville durchgesetzt, den Ball schön quer gelegt, doch fand sich kein Abnehmer um die Situation mit einem Torerfolg abzuschließen. Auch Gladbach kam noch zu der ein oder anderen guten Möglichkeit, so beispielsweise durch Karim Matmour (74.). Die beste Gelegenheit den „Tor-Fluch“ doch noch zu beenden, hatte dann aber der eingewechselte Mahir Saglik (78.). Nach einem Pass von Lars Stindl kam dieser aus halblinker Position zum Torabschluss, setzte den Ball in dieser Szene aber am rechten Torpfosten vorbei, so dass es beim Unentschieden blieb.

Während die Gladbacher mit dem Punkt in der Fremde durchaus leben können, dürfte dies dem KSC wesentlich schwerer fallen. Da daheim erneut nicht gewonnen werden konnte, stehen die Karlsruher nun auch auswärts unter Zugzwang. Bereits am kommenden Samstag (15.30 Uhr) steht das nächste Endspiel beim FC Schalke 04 vor der Tür. Noch ist für den KSC nichts verloren, insgesamt sind noch sieben weitere Partien zu bestreiten.

Stenogramm

Karlsruher SC - Borussia Mönchengladbach 0:0 (0:0)

Karlsruher SC:
Miller - Görlitz (68. Celozzi), Drpic, Langkamp, Eichner - Mutzel (68. Stindl), Aduobe, Federico, da Silva - Kapllani, Freis (70. Saglik)
Trainer: Edmund Becker
Bank: Kornetzky, Sebastian, Timm, Engelhardt

Borussia Mönchengladbach:
Bailly - Stalteri, Brouwers, Daems, Dante Bonfim - Bradley, Galasek, Baumjohann (84. Lamidi), Neuville (75. Paauwe), Matmour - Colautti
Trainer: Hans Meyer
Bank: Heimeroth, Schachten, Callsen-Bracker, Kleine, Levels

Tore:


Gelbe Karten:
Stindl

Zuschauer: 29380

Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
Assistenten: Volker Wezel, Christoph Bornhorst, Georg Schalk
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